Yara, das junge Pferd, auf Entdeckungsreise


Ein wunderschöner Morgen in Xanten

Yara, das junge Pferd mit der wunderschönen, gelockten Mähne, wachte auf und spürte die warme Frühlingssonne auf ihrem Fell. „Heute ist der perfekte Tag für ein Abenteuer,“ dachte sie. Also plante sie, eine Entdeckungsreise zu unternehmen.

Die Reise beginnt

Nach einem herzhaften Frühstück mit ihrer Familie machte sich Yara auf den Weg. Ihre erste Station war der Archäologische Park in Xanten. „Wow, es gibt so viel zu sehen und zu lernen!“ Sie spürte, wie sich ihr Selbstvertrauen stärkte, als sie mehr über die Geschichte der Region erfuhr und auch alles verstand.

Mehr über Geschichte und Kultur in Xanten

Yara war so fasziniert von der Geschichte des Archäologischen Parks, dass sie beschloss, mehr darüber zu lernen. Sie traf auf eine Gruppe von Kindern, die eine Führung machten und schloss sich der Gruppe an. „Wusstet ihr, dass Xanten eine der ältesten Städte Deutschlands ist?“ fragte der Lehrer. Yara fühlte sich stolz, in einer solchen Region zu leben.

Ein Sprung in den Reichswald

Yara trabte weiter bis zum Reichswald. Dort traf sie einen älteren Hasen, der ein bisschen traurig aussah. „Was ist los?“ fragte Yara. Der Hase erklärte, dass er seinen Weg nach Hause nicht finden könne. Yara erkannte seine Gefühle, hatte Mitleid und wollte helfen. Der Hase hoppelte auf ihren Rücken und durfte auf Yara reiten. Gemeinsam fanden sie den Weg aus dem Wald, und Yara fühlte sich gut, weil sie jemandem geholfen hatte. Danach lief Yara wieder in den Wald.

Ein unerwartetes Problem

Als sie durch den Reichswald trabte, bemerkte Yara plötzlich, dass ein kleines Vögelchen sich in einem Busch verfangen hatte. „Oh nein, das arme Ding!“, dachte sie. Nach kurzem Überlegen fand sie eine Lösung: Mit sanften Hufen befreite sie das Vögelchen. Das kleine Tier zwitscherte fröhlich und flog davon. Yara war froh, dass sie ein Problem lösen konnte. 

Zeichentrick Pferd mit gelber Blume im Maul

Ein Besuch in Kleve

Bevor der Tag zu Ende ging, machte Yara noch einen Abstecher nach Kleve. Sie besuchte den Schwanenturm und genoss die Aussicht. „Wie wunderschön es hier ist!“, dachte sie. Ihre Gedanken schweiften ab, und sie überlegte, was für Abenteuer sie als nächstes erleben könnte. Danach trabte sie nach Emmerich.

Sonnenuntergang in Emmerich

Als der Tag sich dem Ende neigte, erreichte Yara Emmerich. Der Sonnenuntergang über dem Rhein war atemberaubend. Er sah einfach wunderschön aus. Yara erkannte, wie wichtig es ist, die kleinen Dinge im Leben zu schätzen und die kleinen Momente zu genießen.

Ein Rätsel in Emmerich

Nach dem atemberaubenden Sonnenuntergang in Emmerich hörte Yara eine mysteriöse Stimme. „Findest du den verborgenen Schatz am Rhein?“ Yara war neugierig und folgte den Hinweisen. Von wem mag wohl die Stimme sein? Nach einer kleinen Suchaktion fand sie eine versteckte Höhle.

In der Höhle entdeckte Yara eine Schatzkiste! Sie öffnete sie vorsichtig und fand darin eine glänzende Hufeisenkette. „Dies wird mein Glücksbringer sein“, dachte sie und hängte die Kette um ihren Hals.

Die Bedeutung von Freundschaft

Auf dem Rückweg traf Yara auf ein Fohlen, das sich verlaufen hatte. „Ich heiße Timo, und ich finde den Weg nach Hause nicht mehr“, sagte das Fohlen traurig. Yara erinnerte sich an ihre Erfahrung im Reichswald und führte Timo sicher nach Hause. Timo war dankbar und versprach, Yara eines Tages zu helfen.

Die Rückkehr

Als Yara schließlich zu Hause ankam, wurde sie herzlich von ihrer Familie begrüßt. „Wir haben dich vermisst“, sagte ihre Mutter. Yara erzählte von ihrem ereignisreichen Tag und allen, die sie getroffen hatte. Sie ging zu Bett, legte ihren neuen Glücksbringer neben sich und schlief tief und fest ein, träumend von neuen Abenteuern.

Yaras zweiter Tag: Abenteuer in Kalkar

Nach einer erholsamen Nacht im heimischen Stall wachte Yara auf und fühlte sich bereit für ein weiteres Abenteuer. „Ich frage mich, was heute auf mich wartet“, dachte sie und machte sich auf den Weg.

Sie trabte in Richtung Kalkar und spürte, wie die Sonnenstrahlen ihre gelockte Mähne streichelten. Schon bald erreichte sie den berühmten Mühlenpark von Kalkar.

„Was für ein wunderschöner Ort!“, staunte Yara. Sie konnte Kinder sehen, die sich an den zahlreichen Fahrgeschäften erfreuten. Yara wunderte sich etwas über das wilde Treiben. Doch dann erinnerte sich daran, wie wichtig Spielen für die Entwicklung von Kindern ist und freute sich mit ihnen. Selbst wollte sie aber nicht Karussell fahren.

Der Rat der Eule

Während sie das Gelände erkundete, hörte Yara eine alte Stimme. Es war eine Eule, die auf einem hohen Ast saß. „Hallo junge Dame, du siehst aus, als könntest du etwas Weisheit gebrauchen.“

„Sehr gerne“, antwortete Yara, immer auf der Suche nach neuem Wissen. Die Eule erzählte ihr von der Bedeutung der Geduld und wie wichtig es ist, Dinge in ihrem eigenen Tempo geschehen zu lassen. Yara nickte. „Ich verstehe, Geduld ist eine wichtige Tugend.“

Überraschungsbesuch in Rees

Yara setzte ihre Reise fort und erreichte die Stadt Rees. Dort wurde sie von einer Gruppe Enten überrascht, die mitten auf dem Weg standen. Anstatt sich zu ärgern, dachte sie an die Worte der Eule und wartete geduldig, bis die Enten ihren Weg fortsetzten. Die Enten bedankten sich schnatternd und aufgeregt.

„Sich Zeit nehmen und Geduld haben bringt Freude“, dachte sie und lächelte.

Der verborgene Schatz in Bedburg-Hau

Als Yara die Stadt Bedburg-Hau erreichte, hörte sie Gerüchte von einem verborgenen Schatz, der in der Nähe versteckt sein sollte. „Ein Schatz, wie aufregend!“, dachte sie und erinnerte sich an das Rätsel in Emmerich. Sie folgte den Hinweisen und kam schließlich zu einer alten Scheune.

Mit vorsichtigen Schritten betrat sie die Scheune und fand dort tatsächlich eine Kiste. Als sie sie öffnete, fand sie ein altes Buch mit Geschichten und Sagen aus dem Niederrhein. „Was für ein wertvoller Schatz!“, dachte Yara und nahm das Buch mit.

Yaras Rückkehr und das große Fest in Kleve

Mit dem wertvollen Buch im Gepäck machte sich Yara auf den Rückweg nach Kleve. Sie fühlte sich glücklich und erfüllt. Nicht nur hatte sie Abenteuer erlebt, sondern auch wichtige Lektionen über Geduld und die Bedeutung des Spielens gelernt.

Als sie Kleve erreichte, wurde sie mit einem großen Fest empfangen. Die Einwohner hatten von Yaras Abenteuern gehört und wollten ihre Rückkehr feiern. Auch ihre Mama und ihr Bruder waren da. Yara konnte es kaum glauben. „Was für ein wunderbares Willkommen!“, dachte sie.

Geschichten am Lagerfeuer

Am Abend fand an der Schwanenburg ein großes Lagerfeuer statt. Yara wurde gebeten, ihre Abenteuer und das Gelernte zu teilen. Sie erzählte begeistert von ihren Erlebnissen und dem Buch, das sie gefunden hatte.

„Jeder von uns hat eine Geschichte zu erzählen, und in jeder Geschichte gibt es eine Lektion, die es zu lernen gilt“, sagte sie. Die Kinder hörten aufmerksam zu, und Yara spürte, wie wichtig es war, ihre Erfahrungen und das neu gewonnene Wissen mit anderen zu teilen.

Ein neuer Tag, ein neues Abenteuer?

Zeichentrickpferd auf grüner Wiese

Gemeinsam mit ihrer Familie verbrachte Yara die Nacht in Kleve. Am nächsten Morgen trabten sie alle gemeinsam zurück nach Xanten. Auch wenn Yara schon wieder Lust auf neue Abenteuer hatte, so wollte sie doch erst einmal ein paar Tage zuhause bleiben und sich ausruhen.

Und so, mit ihrer wunderschönen, gelockten Mähne glänzend in der Morgensonne, trat Yara einen neuen Tag an, voller Vorfreude auf die Abenteuer, die auch zuhause noch vor ihr lagen.